Das  Bildungsziel vor der WintersonnenWende    -   Das  Bildungsziel nach der WintersonnenWende        
                                           

5.  Bildungsziele

Zusammenfassung der bisherigen Ausführungen

Lieber Besucher, liebe Besucherin wir sind inzwischen in der Analyse der gegenwärtigen Situation der Menschen und Menschheit, relativ weit fortgeschritten. Sie zeigte, dass sie sich in einer Entwicklung befindet, die aus drei Phasen besteht. Gegenwärtig erleben wir das Ende der ersten Phase und sind teilweise schon in die zweite eingetreten. Dies ist unser Standort.

In der ersten Phase
In der ersten Phase, wendet  sich Mensch gegen das Leben  und hat das Ziel sich selbst zu erfahren. Auf diesem Weg lernt er sich selbst als Zentrum zu erleben und erkennt sich als Ich. Dieses  Ziel ist mit dem späten Mittelalter in Europa erreicht.  In dem Maße wie er sich selbst erfährt, haben sich die Instinkte, die ihn zuvor unbewusst in das Leben integrierten, aufgelöst. Sie hatten der Zerstörungskraft Grenzen gesetzt. Indem Maße wie die Handlungen und Gedanken des Menschen den unbewussten Zusammenhang mit dem Leben verloren haben und sich auch von Moral und Normen befreit haben, bekommen sie eine neue Qualität. Wie sehen auf eine Zeit der Dekadenz. Der Zusammenhang mit dem Kontext, dem Umfeld ist zerbrochen. Bildlich ausgedrückt, ist die Psyche des Menschen vieler Menschen an Krebs erkrankt. Damit beginnt ein Leidensweg, wie er zuvor noch nicht existiert hat und das Ende dieser Entwicklungsrichtung beginnt .

Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist wohl für jeden Menschen herausfordernd. Hier ist sogar eine Warnung angebracht:  Muten Sie sich nicht zuviel zu, aber bleiben Sie dran.

Nun beginnt die zweite Phase.
Immer mehr Menschen haben genug von all dem vielen Leid und sind immer weniger bereit, sich weiterhin gegen das Leben zu stellen. Sie wollen keine Masttierhalten, sie wollen nicht dass die Erde immer weiter vergiftet wird, sie wollen all diese Kriege nicht, sondern haben eine Sehnsucht nach einer Harmonie mit der Natur und den anderen Menschen entwickelt. Der Mensch wehrt sich zunehmend gegen die Ergebnisse, die diese alte Kultur <des sich gegen das Leben zu stellen> erzeugt. Allerdings wird meist nicht bemerkt, dass wir uns zwar gegen die Symptome wehren, eine Abwehr gegen die Symptome entwickeln, dass wir aber noch gar nicht damit angefangen haben, die Ursachen zu erforschen.

Selbst wenn es Naturschutzverbänden, Friedensinitiativen oder dem Kinderschutzbund gelingt eines oder auch mehrere dieser Ergebnisse erfolgreich abzuwehren, schlimmere werden folgen. Auf diesem Weg besteht keine Chance eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. Allerdings kann so Zeit, für die Erforschung der alten Strukturen gewonnen werden und  das ist auch etwas wert. Betrachten wir noch einmal die Ergebnisse der bisherigen Reflektion.

  1. Ein Abbau des wachen Bewusstseins. Es ist schwerer geworden wach zu bleiben und nicht im Halbschlaf oder wie unter Hypnose in dem Alten weiter zu schwimmen. <-- Dies entsteht durch den Missbrauch der menschlichen Bedürfnisse für den Profit.
  2. Der Bezug zur Tiefe des Lebens ist verloren gegangen. Die Wahrnehmung z.B. der Bäume, Blumen und Vögel hat ihren Zauber verloren. Wie oft werden sie nur noch registriert und so wird alles wird zur stumpfen Routine. <-- Dies entsteht durch die Mechnisierung des Alltages. Ein Beispiel hierfür ist das Ersetzen der Betrachtung des Sonnenstandes durch die Uhr.
  3. Das Interesse an der Außenwelt nimmt ab. <-- Dies ist die Folge des Abbaues des wachen Bewusstseins im Zusammenhang mit dem Verlust des Bezuges zur Tiefe des Lebens.
  4. Die Sprache erweist sich als immer ungeeigneter für die Kommunikation, Missverständnisse haben zugenommen. <-- Dies ist die Folge des Verlustes des Bezuges zur potenten Idee.

Was sehen wir, wenn wir diese Ergebnisse betrachten? Ist das nicht ein kranker Mensch, der den Bezug zu sich selbst und zur Umgebung verloren hat. Dies kann mehr oder weniger auffallen. Ist er unauffällig und funktioniert, dann wird er gesund genannt, ist er nicht zu gebrauchen, dann wird er als krank eingestuft. Der eine ist geeignet als moderner Sklave eingesetzt zu werden und der andere kommt in die Psychiatrie oder wird berentet. Aber wo moderne Sklaven existieren werden auch Sklavenhalter existieren. Der eine will dieses System und hat eine heillose Angst davor, dass dieses Zusammenbrechen möchte und der andere leidet und wünscht sich ein anderes Leben.

Mehr durch Zufall hat ein solcher Sklavenhalter, ein Millionär mit einer Firma mich als Psychotherapeutin aufgesucht. Ich war damals noch jung und konnte gar nicht glauben, was ich da erlebte. Da saß ein Mann vor mir, dem jede Moral abhanden gekommen war. Er war nur gekommen da ihn seine Freundin, eine einfache Frau zutiefst gekränkt hatte in dem sie in verließ. Meine Aufgabe war aus seiner Sicht, diese Frau seelisch an ihn zu fesseln. Alle Angestellte und seine Mutter erniedrigte und beutete er in für mich unvorstellbarer Weise aus. Dieser Mann befand sich in einer unvorstellbaren Beziehungslosigkeit und Unmoral und er litt nicht darunter, da er einfach nicht mehr empfinden konnte. Seelisch gesehen war er zutiefst verkrüppelt. Auf eine unkonventionelle Art konnte ein Weg aus dieser Situation heraus finden. Erst im Nachhinein konnte er anfangen zu erleben in welcher Situation er sich befunden hatte.In der Situation eines solchen Sklavenhalters möchte ich mich nicht befinden und wenn er noch so viel Geld und Macht besitzt.

Entsteht die Erkenntnis, dass aus den alten Strukturen  immer wieder Zerstörung entsteht und entstehen wird, dann entsteht der Wunsch neue aufbauende Strukturen, d.h. eine neue Sprache, die Sprache des Lebens, der Natur, des anderen Menschen kennenzulernen. Und nun wird der Forscher mit einem unüberwindlichen Hindernis konfrontiert. Diese kann sich erst mit dem Eingeständnis auflösen, dass er am Ende eines Weges angekommen ist und nun nicht mehr weiter weiß. Jetzt entsteht der Wunsch einem Menschen zu begegnen, der in dieser "neuen Sprache" spricht, der sich in Harmonie mit dem Leben befindet, der mit seinen Gedanken und Handlungen aufbauend und fördernd wirkt. Mit diesem Schritt beginnt der Neuanfang. Dies ist die dritte Phase. Wenden wir uns nun der Frage zu, wie  sich die drei Phasen in der Bildung zeigen.

 

Bildungsziele des alten Kulturimpulses heute

Bildungsziele sind auf den Menschen ausgerichtet.  Er soll entsprechend dieser Ziele geformt werden. Wer aufmerksam die Ereignisse verfolgt, der kann eine Kraft, die Kraft der Zerstörung beobachten. Sie wirkt so, als ob sie sich verselbstständigt hat und nun die Gesellschaft durchsetzt.

 

Sie erinnert den Betrachter an einen Virus, der den Willen des Einzelnen lähmt und ihn nun veranlasst nach den Mustern dieses Virus zu handeln, zu denken und zu wollen.

Die Gefahr besteht darin, dass derjenige der sich mit der Kraft der Zerstörung identifiziert, die Zerstörung also will, viel Macht und Einfluss gewinnen kann. -  Für solche Personen existiert dann niemand anderes außer ihnen, denn jeder andere ist ein verlängerter Arm von ihnen selbst. Die Bildungsziele sind somit zu finden, indem die Bedürfnisse dieser kranken und perversen Personen eruiert werden.

Stabilisierung der labilen reduzierten Psyche
Solche Personen stabilisieren ihre labile reduzierte Psyche, indem sie um sich herum in immer weiteren Kreisen eine kranke Umgebung erzeugen. Dies geschieht auch, indem sie auf die Bildung Einfluss nehmen. Im Folgenden wird skizziert, wie dies im Konkreten aussieht. Würden diese Personen mit ihren Aktionen scheitern, so hätten sie jetzt noch die Chance sich zu ändern. 

Indem wir diesen Prozess nicht bemerken,  lassen wir zu, dass diese kranke Psyche so machtvoll wird.

die Befriedigung des Größenwahns
Da kein Wille zur Einsicht existiert, drängt es sie immer wieder ihre Macht zu erfahren, indem sie zerstören. Diese Personen sind daran interessiert die sie umgebenden Menschen, so "umzuformen" dass sie zu ihren persönlichen Zombies, Sklaven werden. Das Dasein ödet sie an und so wollen sie Unterhaltung, z.B. in der Form von Experimenten an Menschen, Tieren oder in der Atmosphäre der Erde.  Sie wollen in einer für den normalen Menschen unvorstellbaren Weise Gott spielen und dabei ist es gleichgültig, wirklich gleich, welche Schäden dabei angerichtet werden. Aber Gott zu spielen ist nur befriedigend, wenn entsetzte Zuschauer existieren.

Jetzt muss die Justiz eingeschaltet werden. Öffentlich darzustellen was geschieht ist wichtig, aber wir sollten verhindern zum "entsetzten Zuschauer" zu werden und uns nicht in den Größenwahn hineinziehen zu lassen.

die hier benötigte Wissenschaftskultur

Sie benötigen Wissenschaftler und Techniker, die die hierfür benötigten Apparate, Chemikalien, das erforderlich KnowHow entwickeln. Diesem Ziel sollen insbesondere die Gymnasien und Universitäten dienen. Sie sollen empfindungslose hervorragende Spezialisten hervorbringen. Die Spezialisierung soll so weit vorangetrieben werden, dass niemand mehr Verantwortung für seine Arbeit übernehmen kann, da er jeden Überblick darüber verloren hat, welche Wirkung seine Arbeit, seine Forschung auf die Natur und das Gemeinwesen hat. Zu diesem Zweck werden die Kinder so früh wie möglich intellektuell angesprochen und auf diese Weise werden sie möglichst früh vom Leben entfremdet.

Die Eltern müssen nicht die Kinder auf die Gymnasien schicken und die jungen Erwachsenen müssen nicht studieren. Wir können lernen, dass ein Abitur, ein Doktortitel, aber auch eine Professur intwischen von zweifelhaftem Wert sein kann. Wer jemanden einstellen möchte, kann doch  selbst prüfen, was der andere tatsächlich kann. Und der Wissenschaftler könnte seine Ehre darin sehen,
dass seine Forschung dem Leben und der Gemeinschaft dient .

Zuschauer sind gefragt
Eine wertvolle Arbeit, ein Leben trägt immer auch einen Wert in sich selbst und ist damit  in einem gewissen Maße unabhängig von der Resonanz, von Erfolg und Misserfolg. Im Unterschied dazu ist die zuvor dargestellte Haltung  in größter Weise davon anhängig,gesehen und beachtet zu werden. Somit werden  Zuschauer dringend benötigt und folglich wird diese Bildung auch Zuschauer hervorbringen. Niemand soll eine Freude am eigenständigen Gestalten entwickeln, sondern er soll sich wohl fühlen, wenn er zuschaut. Der Computer ist hierfür ein gutes Erziehungsmittel. Ein weiteres sind die Medien, die die ganze Welt zum  Zuschauer macht und wir sind schon ganz "geil" danach zu zuschauen. Wie ekelig ist denn das!

 

Symbiose ich bin böse alles was ich tune ist schlecht 200 Studenten und 20 kommen durch.

 

Für die Menschen ist es heute tatsächlich viel leichter zu zuschauen als aktiv zu werden.
Aber wir können uns immer aktiv am Geschehen beteiligen. Immer können wir den Wunsch haben,
dass dieses Geschehen der Entwicklung der Natur und der Gemeinschaft dient.

 

 

Versuchsobjekte

Wer keine Achtung vor dem Leben hat, wer keine Liebe kennt, jeden Sinn für Moral und für Schönheit verloren hat, für den sind existieren keine Menschen, da er sein Menschsein verloren hat. Wenn es für ihn passt ist jeder, jede oder jedes ein Versuchsobjekt.

Wir sollten uns hiervon nicht erschrecken lassen, auch wenn es schrecklich ist. Denn jeder ist ein Mensch, er hat ein Ich,
Talente und Wünsche und kann in intelligenter und sinnvoller Weise jede Situation gestalten.

Der Mangel an Lebenskräften

 

Der Mangel an Gesundheit ist deutlich. Gäbe es ein Eingeständnis, so könnte der Wunsch nach Gesundheit entstehen.

Benötigen Humankapital
Lebensenergie- Missbrauch von Kindern, sexueller
Unterhaltung- Experimente an Menschen, Tieren, mit der Atmosphäre <--Versuchsobjekte
Personen, die sich auch dieser Zerstörung übergeben <--Verbündete
Entwicklung weiterer zerstörender Maschinen, Gifte... <--abstrakte Intelligenz
Gefühl der Macht Erzeugung von Zombies,modernen Sklaven<--Stabilisierung der Psyche

 

 

 

 

 

 

 

 

im Umgang mit den Erwachsenen

 

Schwächung des Willens, damit sie später leicht zu führen sind. Dies wird erreicht, indem zu früh der Intellekt angesprochen wird. Zu früh heißt, vor der Pubertät. Das Interesse am Denken zerstören. Dies wird erreicht, indem Unsinn als rational erklärt wird. Die Kinder zweifeln dann an ihrer Fähigkeit zu denken. Die Möglichkeit zu spielen zerstören. Auch dies ist bereits erreicht kindgemäßes Spiel ist kaum mehr möglich. Die Liebe zum Leben entwickeln.

Lernen darf keine Freude machen, sondern soll als Vergewaltigung erlebt werden. Trennung von den Talenten durch zu frühe Sexualaufklärung

Den Studenten jeden Freiraum nehmen, freies Studium ist inzwischen ein Unding. Lasst die Menschen bloß nicht zur Besinnung kommen.

Mir wird nur  übel, wenn ich genauer auf unsere Situation in der Bildung hinschaue. Welchen Wunsch bringt diese Situation hervor.

 U nd dient nicht in versteckter Weise das gegenwärtige Bildungssystem mit seinen Kindergärten, Schulen und Universitäten genau diesem Zweck, die Umgebung in noch besserer Weise zu manipulieren und ausbeuten zu lernen? Viele Erzieher und Lehrer haben sicherlich einen guten Willen, bemerken aber kaum, was sie da tun und wem sie folgen. Manche jedoch werden wissen was sie tun und was um sie herum geschieht. - Dem Leben zu begegnen ist innerhalb des alten Impulses nicht gewollt und so ist das Denken abstrakt geworden, den Wille des Gegenüber vereinnahmend und lebendige Empfindungen werden noch wenig entwickelt.

im Umgang mit den Vorschulkindern

in der Schule

in der Universität und Lehre

Reflektion 

Das unausgesprochene Bildungsziel ist, das Begehren zur Unterwerfung und Ausbeutung
des anderen zu fördern oder in die Selbstaufgabe einzuwilligen. So entstehen wenige Leiter und viele Untergebene .

Das Bildungsziel nach der Wintersonnenwende

Nach der Wintersonnenwende wird eine stetige Zunahme von Licht und Wärme ersehnt, nach einem weisheitsvollen Wissen und einer inniglichen Nähe sehnt sich jetzt der Mensch. Aber die Menschheit hat in ihrem Entwicklungsjahr noch nie zuvor einen Frühling erlebt, denn ihre Entwicklung  begann bildlich ausgedrückt im Winter und strebte bisher auf seinen Höhepunkt zu. So existiert keine Erfahrung wie sie ihr eigenes Licht, ihr Ich bewahren kann, wenn sie nicht mehr um Erkenntnis ringen muss, sondern sie ihr einfach zufließt. Die Menschheit hat bisher keine Erfahrung damit, wie sie ihre eigenen Grenzen bewahrt, wenn sie zunehmend eine innigliche Nähe zu jeder Pflanze, jedem Tier und jedem Menschen erlebt. Zum Glück gibt es immer einige wenige Menschen, die auf ihrem Entwicklungsweg mehr oder weniger vorangeschritten sind.  Ihnen fällt nun die Aufgabe zu, ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Wir befinden uns noch im dunklen Teil des Winters. Das nächste Etappenziel ist die Wendung hin zu seinem hellen Teil in dem in der Natur die Säfte in den Bäumen zu fließen beginnen und die ersten Blumen blühen. Viel Unbekanntes ist nun zu erfahren und zu lernen. Das Neue entsteht auf  den Ruinen des Alten, deren Material für den Aufbau  verwendet wird.  Auf diesem Weg werden wir wachsen und uns in intensiverer Weise, als wir dies jemals zuvor erlebt haben, verändern. Viele Menschen haben Angst vor diesem Prozess und vermutlich ist dies sogar natürlich.  Wir haben die Wahl zwischen einem immer intensiveren Leiden oder den Mut aufzubringen, Altes los zu lassen und Neues zu erschaffen. Vielleicht ähnelt diese Situation, der eines Embryos im Mutterleib, zu dem Zeitpunkt, wo die Wehen bereits eingesetzt haben.

Der Bildungswunsch ist nun, die Harmonie zwischen dem Menschen und der Umgebung zu fördern,
dass jeder seinen eigenen Weg baut und geht. Dabei werden alte Strukturen, Impulse im Außen und im Inneren entdeckt und die Fähigkeit entwickelt sie in schöpferischer Weise zum Wohle aller zu verwandeln.

Eine Möglichkeit der Entwicklungsförderung

In der Initiative EDUCARIS wird das, was zuvor in aller Kürze beschrieben worden ist, im praktischen Leben umgesetzt. Innerhalb des Projektes Urweltmammutbaum Eutin und  dem Projekt Seeadler bauen Menschen an ihrem Weg in eine neue Kultur. Diese Initiative  ist ein Beitrag zur Förderung der Entwicklung des öffentlichen und des privaten Lebens.

Vieles wird in neuer Weise gestaltet werden müssen. Im Grunde betrifft die Neugestaltung jeden Bereich des Lebens. Hierfür wird immer wieder die Reflektion benötigt. Dies kann durch  die Frage geschehen:  Wie handle und denke ich und wie zeigt sich darin der alte Kulturimpuls? Natürlich wird sich darin der alte Kulturimpuls zeigen, denn was wir bisher gelernt haben ist aus der, ihm zugrunde liegenden Haltung  geschaffen worden. Dennoch ist gestellte Frage notwendig, da wir seine Wirkung in den vielen alltäglichen Handlungen in der Regel nicht bemerken.  Er ist uns einfach sehr, sehr vertraut.

Innerhalb dieser Auseinandersetzung  sollten wir jedoch nicht vergessen, dass dieser alte Impuls uns ermöglicht hat dorthin zu kommen, wo wir jetzt stehen. Er ist unsere Vergangenheit, der Boden auf dem wir stehen, aber wir leben jetzt. Er passt nicht mehr zu den  Wünschen von immer mehr Menschen und so sind wir bereits in eine neue Phase der Entwicklung eingetreten.

Die Initiative EDUCARIS hat sich die Aufgabe gestellt, die Umsetzung des neuen Impulses zu fördern, indem

-  er immer wieder beschrieben wird (1)
-  die Beziehung zwischen dem alten und dem neuen Impuls weiter erforscht wird (2)
-  Möglichkeiten für seine Umsetzung im Alltag geschaffen werden (3)
-  gezeigt wird, wie er sich innerhalb des  öffentlichen Lebens ausdrücken kann (4)
-  die Grundlagenforschung in den Bereichen Psychologie, Pädagogik, Philosophie und Wissenschaftstheorie weiter fortgeführt wird.