3. 1. Die Angst vor Zerstörung verlieren -  3. 2. Das Böse wird dämonisiert  -  3. 3. Einer Idee vertrauen

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3. Vertrauen

3. 1.  Die Angst vor Zerstörung verlieren

Wer in seinem Leben über einen längeren Zeitraum sabotiert worden ist, der verliert das Vertrauen in das Leben, wenn er mit der Erfahrung des Bösen nicht klar kommt. Dann sehnt er sich nach Harmonie und doch bleibt sie ihm verschlossen. Die nicht bewältigte Erfahrung des Bösen blockiert ihn. Hier ist es hilfreich, wenn der Sinn des Bösen ergründet wird.

Gerade wenn eine hoffnungsvolle Entwicklung beginnt, gerade dann taucht oft eine Schwierigkeit nach der anderen auf. Dies ist äußerst unangenehm und frustrierend, aber im Grunde kann es gar nicht anders sein, als dass mit der Hoffnung die Sabotage entfacht wird. Dies kann nicht anders sein, denn Harmonie bedeutet nicht die Auflösung des Prinzips Zerstörung.  Eine solche Auflösung wäre  auch gar nicht möglich, da die Zerstörung ein Teil des Lebens ist. Auch ich benutze in diesem Moment zerstörende Kräfte. Mit dieser Analyse wird etwas zerstört. Dies hoffe ich jedenfalls. Zerstört wird der Nebel und die Dunkelheit, die die Manipulationen der Machthungrigen verhüllt.

Zerstörung schafft einen Freiraum für Neues

3.2. Das Böse wird dämonisiert

Wer Vertrauen fördern möchte, der ist gut beraten zu realisieren wie Vertrauen zerstört wird. Wer sein Vertrauen verliert, der glaubt nicht mehr den Worten des anderen. Oft hat er hat den Eindruck belogen und manipuliert zu werden, das Böse ist grenzenlos, mit absoluter Macht versehen, geworden. Das dies so häufig geschieht hat eine Ursache und diese hat die Kirche, besonders die römisch katholische geschaffen.

Böse ist nach ihrem Verständnis jeder Mensch, denn er hat Teil an der Erbsünde, an der scheinbare Schuld die Eva und Adam auf sich geladen haben, als sie vom Baum der Erkenntnis aßen. Diese Tat macht den Menschen zum Sünder und soll so schrecklich sein, dass er nach seinem seinem Tod für ewig in der Hölle schmoren wird. Aber was erzeugt diese Aussage? Was macht sie mit dem Menschen?

Sie nimmt dem Menschen jede Chance auf Entwicklung, denn für ewig soll er schmoren. Sie zerstört weiterhin sogar die Vorstellung und den Begriff der Entwicklung. Wie pervers ist denn das. Entwicklung ist ein Menschenrecht und der Gott soll so perfide sein, dass er ein Menschenrecht zerstört. Wenn dies wahr wäre, dann wäre doch er der größte aller Sünder.

Auf diese Weise verwandelt die Kirche das Böse in etwas, das es gar nicht ist. Das Böse ist aus meiner Sicht, erst einmal nicht anderes als eine Energie, die es dem Lebewesen ermöglicht, sich Begehrtes einzuverleiben. Ohne diese Energien könnten wir keine Nahrung auflösen und verdauen und es ist die Gier nach zunehmender Machtentfaltung. Die Zerstörung führt zu Leiden und das Leiden wird den Menschen motivieren eine andere Lebenshaltung zu entwickeln. Das ist doch nichts anderes als ein Lernprozess. Die Kirche hat aus dem Bösen einen Dämon geschaffen.

Auch mit Gott, anders ausgedrückt mit dem Leben macht sie etwas ziemlich scheußliches. Sie macht aus dem Leben eine einzige Perversion, indem ihren eigenen perversen Phantasien auf das Leben projiziert. Leicht wird derjenige, der diese Vorgänge nicht bemerkt und sie nicht zurückweist, unfähig dem Leben, den Anderen und sich selbst zu vertrauen. In dieser Weise zerstört die Kirche die Liebe der Bürger für den Geist, zu sich selbst und auch für den Anderen. Wer sich dagegen nicht wehrt, verliert den Kontakt zur Menschlichkeit und zum Menschsein. - Ich glaube das reicht.

Das sogenannte Böse ist ein unangenehmer, aber sinnvoller Teil des Lebens.

3. 3.. Einer Idee vertrauen

Ich wage einmal folgende Aussage: Jeder kann einer potenten Idee vertrauen, denn eine solche Idee bringt nichts anderes in Worten zum Ausdruck, als das, was sowieso existiert. Harmonie existiert. Jeder, der die Natur betrachtet kann dies erleben. Stellen wir nun die Frage: Was entsteht eigentlich, wenn ein Autor der einen eigenständigen Bezug zur Idee der Harmonie hat, diese  beschreibt? Und wagen nach einer Zeit des Nachdenkens folgende Antwort: Seine Worte können dem Leser für einen Moment das Erleben dieser Idee ermöglichen.

Auf diese Weise hat der Leser einiges gewonnen. Diese Erfahrung hat ihn inniger mit dem Mensch- sein, mit sich selbst und der Umgebung verbunden.

Ein Autor der potente Ideen ausdrücken kann, der eröffnet dem Leser einen Ausblick auf sich selbst.