1. Wer etwas ändern will benötigt immer wieder eine Analyse der Situation
2. W
urde von den 68er etwas Wichtiges übersehen?

3. Welche Bedeutung hat die Sprache?
4. Weitere Hindernisse bemerken.

5. Eine Initiative für eine sinnvolle Veränderung

 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Eine Analyse der letzten 50 Jahre und eine neue Initiative

1. Wer etwas ändern will, benötigt immer wieder eine Analyse der Situation

Heute haben die Krankenhäuser vom Träger her nicht mehr die Aufgabe, ein Ort der Heilung und der Regeneration zu sein, sie sind inzwischen auf die Aufgabe Profit zu erwirtschaften, reduziert worden. Dennoch sehen manche  Ärzte und Krankenpfleger ihre Aufgabe in der Heilung und der Pflege der Patienten und so befinden sie sich fortwährend in einem Konflikt. Sie möchten heilen und pflegen, der Träger jedoch will Profit erwirtschaften. Die zu treffenden Entscheidungen driften auseinander, denn wer heilen will, der wird sich anders entscheiden als derjenige, dessen primäres Ziel der Gewinn ist. Darüber hinaus wird die Arbeit der heilen wollenden Ärzte und Pfleger erniedrigt, da sie benutzt werden, um den Profit zu steigern. Wer an erster Stelle den Profit steigern will, der verwandelt die Kranken in eine Ware, mit der nun auf dem Markt der größte Gewinn zu erzielen ist. Aber allein diese Sichtweise ist krankmachend, denn sie erniedrigt jeden Menschen. So ist es verständlich, dass viele, die in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen arbeiten, erschöpfen und krank werden .

Diese Entfremdung von der eigentlichen Aufgabe entsteht mit der Zentrierung auf die kaufmännische Ebene, die heute zum Kennzeichen der gesellschaftlichen Organe geworden ist. So sind die Bildung und die Kunst, die Wissenschaft und sogar die Justiz inzwischen in bedeutendem Maße von ihrer eigentlichen Aufgabe entfremdet. Dieser Prozess besteht schon länger und wurde in den 68er Jahren von vielen Menschen in der BRD bemerkt. Sie begannen sich dagegen zu wehren und kämpften gegen äußerliche Normen, inhaltslose Autoritäten, für den Frieden und eine harmonische Beziehung zur Umgebung. Das Ergebnis ist überraschend. Es wurden nicht menschliche Werte, tatsächliche Autoritäten oder eine harmonische Beziehung zur Umgebung, Frieden und mehr Gerechtigkeit entwickelt. Nein, im Gegenteil, all dies ist seitdem in größerem Maße als jemals zuvor weiter zerstört worden.

Eine ganze Generation scheiterte mit ihrem Streben nach menschlichen Werten. Diese Erfahrung tragen wir alle in uns und vielleicht ist

dies ein Grund, weshalb viele Menschen in Deutschland heute so wenig Mut haben.

2. Wurde von den 68ern etwas Wichtiges übersehen?

Es muss ja etwas übersehen worden sein, ansonsten lässt sich nicht erklären, warum alle Impulse, die ganze Mühe und die Arbeit vieler Menschen aus einer Generation nicht nur scheiterte, sondern sich sogar in ihr Gegenteil verkehrte.

Ungefähr mit dem zweiten Weltkrieg war die Wissenschaft so weit, dass sie die Strukturen der Stoffe, der physischen, des physischen Lebens und des Bewusstseins analysieren, zerstören und manipulieren konnte. So entstand z.B. die Atombombe, die Genmanipulation und die Sprachmanipulation. Dies sind sehr gefährliche Waffen und die vermutlich unbekannteste und gefährlichste ist die der Sprachmanipulation. Mit ihr kann der Mensch von der Menschlichkeit getrennt und in einen lebendigen Roboter verwandelt werden, der automatisch jeden Befehl ausführt. Nach dem 2ten Weltkrieg ist die Entwicklung der Sprachmanipulation insbesondere von der USA und der UDSSR gefördert worden.

Die Waffe der Sprachmanipulation ist von den 68zigern nicht ausreichend erkannt worden und so schuf diese Generation

Ergebnisse, die sie gar nicht wollten. Dies ist unglaublich erniedrigend.

3. Welche Bedeutung hat die Sprache?

Ohne Sprache existiert keine Erziehung und keine Bildung. Erziehung ist das Gegenteil einer Dressur bei der das Tier dem Willen des Dompteurs folgt und seinen eigenen aufgibt. Hier soll der Schüler jedoch nicht seinen Willen aufgeben, sondern sein eigenes Wesen, das Mensch-sein entwickeln. Auf diesem Weg entfaltet er seine Talente und Begabungen. Das Ziel ist der gebildete Mensch, dessen Arbeit sowohl dem Gemeinwohl als auch der eigenen Entwicklung dient, ein Mensch der tolerant ist ohne dabei seinen eigenen Standort zu verlieren. So ist Bildung nicht ein normiertes Verhalten, obwohl der Gebildete Normen nicht ohne einen trefflichen Grund verletzt.

Nach meiner Analyse der Sprache zeigt sich jedoch immer häufiger ein Zustand, der eine solche Erziehung unmöglich macht. Der Sprache fehlt immer häufiger ein bedeutendes Glied, die potente Idee, die den Sprecher mit sich selbst und der Natur verbindet. Ursprünglich enthält die Sprache solche Ideen.  Allerdings waren sie dem Menschen unbewusst, denn sein Sinn für sie war ein instinktiver. Heute hat sich dieser Instinkt jedoch weitgehend aufgelöst und so konnte die Sprache die potente Idee verlieren. Diese Veränderung hat ein ganzes Feld von negativen Wirkungen erzeugt. Hierzu gehören: Der Bezug zum Wesentlichen geht verloren. Wer kann heute noch das Wesentliche erleben?

Der Verlust betrifft auch die Erfahrung von Nähe und Berührung, die mit jeder Begegnung entstehen kann. Damit ist der Bezug zum Wesen des Menschen und der Natur verloren gegangen. Dieser Verlust ist nicht gering. In der Folge können die angelegten Begabungen, wie die Selbstmotivation, -führung und schöpferisches Gestalten nicht ausreichend entwickelt werden. So wirkt der  Zustand der erlernten Sprache auf die Psyche fördernd oder hemmend. Nicht nur wie wir mit Sprache umgehen, ob wir z.B. freundlich oder arrogant sind ist von Bedeutung, sondern vor allem der Zustand der Sprache, die wir sprechen.

Die Idee ist wirklich nicht eine Angelegenheit der Philosophen, sondern betrifft jeden Menschen inniglich. In dem Projekt <Inhaltliche Kommunikation> wird u.a. gelernt, den Unterschied zwischen einer reduzierten Sprache und einer inhaltsreichen, sinnhaften Sprache zu erkennen und einen lebendigen, erfreulichen Bezug zu den Ideen aufzubauen.

Die Bedeutung der Sprache für die Gesundheit und für die Entwicklung ist weitgehend unbekannt.

4. Weitere  Hindernisse

Viele Menschen möchten eine harmonische Beziehung zu ihrer Umgebung aufbauen, die Natur und andere Menschen fördern und ihre Umgebung in schöner Weise gestalten. Wie schon zuvor angesprochen besteht ein Hindernis häufig darin, dass die Sprache die potenten Ideen verloren hat. Weiterhin existieren noch zwei andere Hindernisse. Eines davon ist das kirchliche Weltbild und das andere die allgemeine Unkenntnis über die Wirkungen der verschiedenen "Energien", die im Leben wirksam sind.

Wie ich selbst überraschender Weise erleben musste, ist jeder von dem kirchlichen Weltbild beeinflusst. Dies gilt auch, wenn noch nie ein Kontakt mit der Kirche bestanden hat. Die Prägung betrifft vor allem unsere Beziehung zum sogenannten Bösen. Die Kirche verdammt das Böse und heiligt das Gute, aber für die Entwicklung werden das Gute und das Böse gleichermaßen benötigt. Das hat nichts damit zu tun, dass heute viele Menschen genug vom sogenannten "Bösen" haben und sich dem "Guten" zuwenden. Das "Böse" existiert wirklich im Überfluss. Aber wir werden keinen konstruktiven Umgang mit ihm finden können, wenn sein Sinn nicht erkannt wird. (Weitere Ausführungen hierzu finden sie unter Initiative EDUCARIS/ Hoffnung, Sabotage, Vertrauen)

In der inneren Welt des Menschen, im Bewusstsein und den Beziehungen sind verschiedene Bewusstseinsenergien wirksam. Die Energie, die den Menschen, die neue Wege suchen, heute am meisten Schwierigkeiten bereitet, ist die Schwereenergie. Sie ähnelt dem Feuer und bringt Explosionen hervor und ist sowohl im Tierreich als auch im Menschen wirksam. Diese Energie zeigt sich in der Körperwärme, in der Fähigkeit zu verdauen, aber auch in der Gier, in der Inbesitznahme der Umgebung und der Kriegskultur. Beim Menschen tritt diese Kraft immer intensiver hervor. Er kann jedoch lernen, sie durch einen andere Energie, die wie Kälte wirkt, zu kontrollieren. Dieser Lernschritt ist notwendig, denn ansonsten wirken wir zerstörend, obwohl wir fördern möchten.

Mit der Analyse werden sich die Hindernisse Schritt für Schritt auflösen

5. Initiative zur Förderung von sinnvollen Veränderungen

Leicht kann derjenige, der von dem Wunsch nach Harmonie und somit nach Natürlichkeit, Schönheit und Gesundheit bewegt wird, mit seinem Impuls nach sinnvollen Veränderungen an den bestehenden Hindernissen scheitern. Die Hindernisse sind  groß, da dieser so harmlos wirkende, natürliche Wunsch sehr bedeutend ist.  Derjenige, der diesen Wunsch nach Harmonie hat, erlebt eine Sehnsucht nach einem neuen Kulturimpuls und möchte sich von dem alten Impuls <Sich gegen das Leben zu stellen> abwenden. Dieser alte Impuls bildete jedoch mehr als 2000 Jahre lang die Grundlage verschiedener Kulturen. Wie viele Gewohnheiten gilt es da los zu lassen und gerade diejenigen, die innerhalb des alten Impulses viel Macht gewonnen haben, werden alles tun um diese zu behalten.

Ein Vergleich mit der Sprache ist hilfreich um die Situation zu veranschaulichen. Der alte Kulturimpuls kann mit einer, den verschiedenen Sprachen übergeordneten Sprache, einer Metakommunikation verglichen werden und jede Kommunikation erzeugt sie bestimmte Wirkungen. Die Wirkungen dieser Metakommunikation sind Krieg, Leiden aber auch Helden, wilde Feste sowie das Erleben von Macht und Gruppenzugehörigkeit. Über einen langen Zeitraum hinweg entsprach dies den Wünschen der Menschen. Aber das Leiden nahm immer mehr zu und die Menschen begannen sich von dem alten Impuls abzuwenden. Der Wunsch hat sich gewendet, der neue Wunsch nach einer harmonischen Beziehung zum Leben  steht  komplementär zum alten. Aber wer kann die Sprache sprechen, die eine zunehmend harmonische Begegnung mit dem Leben ermöglicht?

Das sind vermutlich nur wenige Menschen und diese haben sie wiederum von anderen gelernt. Nun kann folgende Frage gestellt werden. Haben nicht diejenigen, die angefangen haben in der neuen Metakommunikation zu sprechen zu oder zumindest wissen wie sie erlernt wird, die Aufgabe ihre Fähigkeiten und Kenntnisse an alle Interessierten weiterzugeben? - Ich empfinde jedenfalls diese Verantwortung. Und so habe ich mich entschlossen diese neue Metakommunikation innerhalb der Initiative EDUCARIS zu vermitteln und zusammen mit den Teilnehmern weiterzuentwickeln. Aus meiner Sicht ist es günstig, wenn das Lernen praxisnah geschieht. In dem Projekt Urweltmammutbaum Eutin geschieht es innerhalb verschiedener handwerklicher Tätigkeiten, in dem Projekt Wort innerhalb der Kommunikation und schließlich in dem Projekt Ktisis innerhalb der Psychotherapie.

Mit der Analyse werden sich die Hindernisse Schritt für Schritt auflösen

___   Wer bereit ist sich dem Neuen zu öffnen, der sollte den im Blick behalten, der dies nicht möchte.   ___