1. Eine Beschreibung unserer Situation -  2. Wünsche und  Erfahrungen  -  3.Zur Entwicklung -  4. Überlegt aktiv werden

           ~-~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Lieber Besucher, liebe Besucherin

1. Eine Beschreibung unserer Situation

Ich freue mich darüber, dass Sie diese Seite gefunden haben. Sie ist für all diejenigen gestaltet worden, die mit der Lebenssituation unzufrieden sind und nun auf toleranter Weise nach neuen Wegen suchen. Gegenwärtig erleben wir eine tiefgreifende Zerstörung, die sich innerlich und äußerlich zeigt. So sehen wir außen einen fortschreitenden Abbau der Pflanzen- und der Tierwelt und eine zunehmend vergiftete Erde, eine Vergiftung des Wassers und der Luft. Die menschenwürdigen Arbeitsplätze sind bereits fast gänzlich wegrationalisiert worden. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden oft überfordert und dennoch ist das Bildungsniveau schlecht.

Zunehmend zeigt sich die Wahrnehmung gestört, genauer ausgedrückt, Menschen scheinen blind zu sein. Sie sehen die Dinge ohne sie zu sehen. In diesem Jahr sind fast keine Wespen zu sehen, auch sind viel weniger Schmetterlinge vorhanden, aber das wird nicht bemerkt außer von einigen, die hiermit beruflich zu tun haben. So ist bei vielen Erwachsenen der Kontakt zur Umgebung reduziert. Kinder finden keinen Platz mehr für eine gesunde Entwicklung mit Buden bauen, auf Bäume klettern, so finden sie immer weniger in das natürliche das Leben hinein, sondern werden in eine künstliche Welt hineingezogen.

Die Wirkung dieses Prozesses ist, dass körperliche und psychische Erkrankungen zunehmen, die Lebensfreude versiegt und die negativen Eigenschaften der Menschen immer deutlicher hervortreten. Aber in dieser Situation hat etwas Neues zu wachsen begonnen, eine immer größer werdende Sehnsucht nach gesunder Natur, nach Gesundheit und nach einem harmonischen Verhältnis zur Umgebung. Immer mehr Menschen suchen nach intakten sozialen Gemeinschaften und sinnvollen Arbeiten. Sie haben genug vom Leiden und sehnen sich nach Freude, Leichtigkeit und Harmonie.      

Aber es scheint schwierig zu sein, in effektiver und rationaler Weise aufzustehen und eine neue Richtung zu wählen. Vielleicht liegt ein Grund in der zunehmenden Erschöpfung und dem daraus resultierenden Glauben, sich nur noch um sich selbst und die Familie kümmern zu können. Das Leben verbleibt trotz aller Wünsche und Aktionen letztlich doch innerhalb des Gewohnten, der Suchende findet einfach keinen Weg aus seinen Strukturen heraus. Oder, obwohl der Betreffende fachlich gut ist, erleidet seine berufliche Karriere einen Bruch oder, - er wird krank, oder-  die Partnerschaft bricht auseinander. Oft wird die Kommunikation immer schwieriger und so nehmen die Missverständnisse zu. Dies ist eine wirklich unangenehme Phase innerhalb der Weiterentwicklung.

Dies ist meine Sicht

2. Wünsche und  Erfahrungen

Seit meiner Jugend ist die Suche nach intakter Gemeinschaft und der Wunsch, zu verstehen was zu der beschriebenen Situation geführt hat, bestimmend gewesen.  Ich liebe die Natur und die Menschen und schätze eine aufbauende ästhetische Kultur sehr. Die zunehmende Zerstörung wurde schmerzvoll erlebt und führte zur Frage nach dem Sinn des "Bösen". Ich habe wirklich keine Mühe gescheut, einen Weg zu finden, der aus den alten Lebensverhältnissen heraus führt und geeignete Lehrer gesucht. Schließlich ging, bildlich ausgedrückt doch noch die Tür auf. Seitdem ist ein neuer Blick auf unsere gegenwärtige Situation entstanden. Ihr Sinn hat sich gezeigt. Nun kann ich in neuer Weise einen Bezug zu mir selbst und zum Wesen des anderen aufbauen. Wird dieses Bezogen-sein erlebt, dann ist Nähe vorhanden, die einerseits die Distanz wahrt und gleichzeitig so inniglich ist, wie es sonst nur in den glücklichsten Momenten einer Liebesbeziehung erfahren wird. Innerhalb dieser Nähe wird offensichtlich, dass alles sehr gut ist. Da ist keine Versöhnungsarbeit mit den Eltern oder einem anderen Menschen notwendig, denn wir sind schon versöhnt, nur haben wir es bisher nicht bemerkt.

Ich wünsche den Erwachsenen und insbesondere den Lehrern, Betreuern und Erziehern, dass sie diesen neuen, erfreulichen und aufbauenden Bezug zur Natur und den anderen Menschen und damit zum Leben kennenlernen. Mein Wunsch für die Heranwachsenden ist, dass ihre Lehrer, Betreuer und Erzieher innerhalb eines harmonischen Bezuges zu Leben arbeiten. Der Lernstoff bereitet den Schülern meist keine Schwierigkeiten, sondern Erwachsene, die weder die Schüler noch die Umgebung ausreichend erleben, erschaffen Lernblockaden.

Jeder Text wird aus einer bestimmten Motivation heraus geschrieben.

3. Zur Entwicklung

Alle Lebewesen entwickeln sich, sie verwandeln sich. Sowohl die Menschheit als auch jeder Einzelne befindet sich innerhalb eines Prozesses der Verwandlung. Es ist noch gar nicht so lange her, ungefähr 600 Jahre, also ca. 21 Generationen als in Europa die Menschen begannen ein Selbstbewusstsein, eine Bewusstsein über ihr Alter, ihre Eigenschaften und was sie in ihrem Leben geschaffen hatten, zu entwickeln. Vorher hatten sie zwar die Umgebung, aber nicht sich selbst als den Denkenden, Handelnden und Empfindenden, wahrgenommen. Erst mit diesem Selbstbewusstsein ist eine Grundlage für eine eigene Lebensgestaltung und Selbstbestimmung entstanden.

Ähnlich wie der frühe Mensch besitzen auch die Tiere kein Selbstbewusstsein. Die Umgebung ist für sie vor allem feindlich, überall herrscht das Gesetz des Stärkeren, von Fressen und Gefressen werden. Sie tragen sowohl durch ihren Impuls sich "Eigentum" zu verschaffen und ihn mit "Waffen" zu verteidigen, als auch durch den Drang andere Lebewesen als Beute zu betrachten und sich einzuverleiben, eine nicht geringe Aggression in die Umgebung hinein. Erstaunlicher Weise wirkt die Natur dennoch harmonisch. Diese Harmonie entsteht durch die Instinkte, die die Tiere in beeindruckender Weise in das Ganze einbinden. Diese Instinkte sind der Ausdruck einer hohen Weisheit. Der Impuls des Tieres ist ein aggressiver, durch seine Instinkte wird er jedoch gebändigt und harmonisiert. Im Ergebnis erfüllt jedes Tier instinktiv eine sinnvolle ihm entsprechende Aufgabe.

Der Mensch trägt in gleicher Weise wie das Tier diesen aggressiven Impuls, den Impuls sich die Umgebung einzuverleiben, in sich und stellt sich damit gegen das Leben. Nur haben sich die Instinkte, die ihn in das Leben integrierten, inzwischen weitgehend aufgelöst. Sie banden früher den werdenden Menschen in eine sinnvolle Aufgabe ein, instinktiv erfuhr er den Geist und unbewusst kannte er die Gesetze des Miteinanders. Mit der Auflösung der Instinkte, wird diese zerstörende Kraft frei und führt in einer neuen Dimension zu Kriegen, Sklaverei und zur Zerstörung der Natur. Die entfesselte Zerstörungskraft erzeugt Leiden über Leiden. Der alte Impuls wird bleiben, denn der Körper benötigt ihn z.B. für die Verdauung. Aber da wir uns inzwischen selbst erleben und ein Selbstbewusstsein entwickelt haben, können wir nun lernen, uns selbst in harmonischer Weise in das Leben zu integrieren. Heute entsteht zunehmend ein neues Interesse am Leben. Dieses neue Interesse ist nicht ein weiterer, noch raffinierterer Beutezug, sondern diese Menschen möchten das Leben kennenlernen und ihm in neuer Weise begegnen. Und so zeigt sich gerade, zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit auf der ganzen Erde ein neuer Impuls, der Wunsch nach einem harmonischen Bezug des Menschen zur Umgebung und nach Menschlichkeit.

Den Impuls der Einverleibung haben Mensch und Tier gleichermaßen.

Der Mensch steht vor der Herausforderung zu lernen sich selbst in das Leben zu integrieren.

4. Überlegt aktiv werden

Wie können wir die Lücke in sinnvoller Weise schließen, die sich mit der Auflösung der Instinkte aufgetan hat?  Wer kann unser Lehrer sein? Wir sehen, dass die Natur in einem atemberaubend schönen und nützlichen, in einem sinnvollen Zusammenspiel für ganz unterschiedliche Lebewesen geeignete Entwicklungsräume geschaffen hat. Somit wäre sie grundsätzlich eine ideale Lehrmeisterin. Aber wir finden ja gar keinen lebendigen und zugleich sachlichen Bezug zur Natur. Wieso sind wir dazu nicht in der Lage?
Vermutlich bildet unser Impuls <der Einverleibung und des sich Gegenüberstellens>, diese inzwischen ungebändigte zerstörerische Kraft, ein solides Hindernis. Wer einen anderen verstehen will, der benötigt einen sympathischen Bezug zu ihm, denn er ist ansonsten nicht in der Lage die Botschaften bewusst zu empfangen und sie zu verstehen. Damit steht jeder Einzelne vor der Herausforderung zu verstehen wie er
den zerstörerischen Impuls bändigen und in förderlicher Weise in das Leben einfügen kann und so einen sympathischen Bezug zur Umgebung aufbaut.
Diese zerstörende psychische Energie abschaffen zu wollen, wäre allerdings eine schlechte Idee, denn auch sie ist ein sinnvoller Teil des Lebens.

Wir befinden uns in einer Phase der menschlichen Entwicklung, in der ihr jeder Einzelne eine neue Richtung geben kann. Diejenigen, die eine harmonische Beziehung zur Natur und zum anderen Menschen suchen, sie werden die Wendung schaffen. Allerdings benötigt jeder eine Schulung durch einen anderen, der bereits eine ausreichende Kapazität erworben hat. Diese Schulung endet da, wo eine sympathische Beziehung zur Umgebung aufgebaut worden ist und das eigene schöpferische Potential entfaltet wird und - folgend die Sprache des Lebens "gehört" werden kann.

Die Initiative EDUCARIS hat die Aufgabe diesen Prozess zu fördern und eine Kultur der Begegnung, im Unterschied zur Kultur der Ausbeutung auszubilden. Natürlich sollen die neu entstandenen Fähigkeiten, der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden. Dies könnte sinnvoller Weise in Seminaren oder in einer Ausbildung, in Begegnungen und im Austausch von verschiedenen Forschern geschehen, wobei die Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt würden.  Alles weitere wie der Aufbau einer Schule, der Weiterentwicklung der Landwirtschaft, der Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit u.s.w. all das wird sich mit den Menschen, die die neuen Fähigkeiten ausbilden und in die Gemeinschaft einbringen, entwickeln.

Aber wie beginnt die konkrete Umsetzung jetzt? Auf der einen Seite habe ich mich entschieden das Projekt <Urweltmammutbaum Eutin> aufzubauen. Äußerlich betrachtet wird es nichts weiter sein als eine Wohngemeinschaft, deren Mitglieder die Renovierung eines älteren Hauses, die Gestaltung des Gartens und die Ernährung nutzen, um in diesen Bereichen dem Leben in bisher unbekannter Weise begegnen zu lernen und ästhetisch hochwertige Lebensräume zu gestalten. (Wer Interesse hat, an einem solchen Projekt mitzuwirken, der kann mich einfach anrufen.-  siehe "aktuell" und "Kontakt").
Da ohne eine Weiterentwicklung und Neugestaltung der Kommunikation die gesetzten Ziele der Initiative EDUCARIS nicht zu erreichen sind, werde ich ein Training für eine entwicklungsfördernde Kommunikation anbieten.
Und schließlich habe ich als Psychotherapeutin aus diesem neuen Impuls heraus neue Möglichkeiten der Behandlung entwickelt.
 

Selbstbestimmung und Freiheit entsteht mit der Verantwortung, die der Einzelne trägt.

 

 

 Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Durchforschen der Website.

 

 

Mit herzlichen Grüßen von Silvana Köln